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Artikel vom 13.08.2017
Antike Bauwerke entstehen auf dem Bildschirm neu

Antike Bauwerke entstehen auf dem Bildschirm neu

Region. Spaziergänger stehen im Hunsrück oder in der Eifel vor einer Ruine und rätseln, was da vor ihnen liegt und wie es vor der Zerstörung einmal ausgesehen haben könnte. ARmob wird dieses Rätsel lösen. ?Antike Realität mobil erleben?, so lautet der volle Name eines von der Klassischen Archäologie der Universität Trier entwickelten Projekts. Damit vor den Augen der Betrachter zerstörte Villen, Brücken oder Tempel der Antike wieder zu voller architektonischer und historischer Pracht aus dem Boden wachsen, bedarf es zukünftig nur eines mobilen Endgeräts und einer App. ?Mit diesem Projekt haben wir einen Volltreffer gelandet?, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing im Archäologiepark Belginum bei Morbach, wo er den offiziellen Startschuss für das Projekt gab. Mehr als 100 Modelle von historischen Stätten ? überwiegend in Rheinland-Pfalz, aber auch in Luxemburg ? sollen während der Umsetzungsphase bis 2019 in der App dargestellt werden. In die Landschaft integriert Dank der Augmented-Reality-Technik werden die vollständig rekonstruierten Bauwerke in die aktuelle Landschaft und Umgebung integriert. Die 360-Grad-Darstellung eröffnet jeweils aus der aktuellen Perspektive des Betrachters Einblicke aus allen Richtungen. ARmob-Nutzer entscheiden selbst, wie intensiv sie sich mit der Stätte beschäftigen wollen. Historisch besonders Interessierte können sich vorab im Internet im ARmob-Portal ausführlich informieren und vor Ort das visuelle Erlebnis mit dem Gelesenen verbinden. Spontanbesucher laden sich die App an Ort und Stelle über einen QR-Code auf ihr Mobilgerät und erfahren Wissens- und Sehenswertes nach eigener Regie. Außerdem empfiehlt ein Routenplaner weitere historisch und touristisch interessante Plätze. ARmob soll historische Stätten zu lebendigen Orten machen, deren Attraktivität steigern und somit ein Gewinn für die touristische Infrastruktur in Rheinland-Pfalz sein. Von diesem Konzept sind bereits mehr als 90 Kommunen so überzeugt, dass sie mit den Wissenschaftlern der Universität Trier kooperieren, um Objekte aus ihren Bereichen in die App zu transferieren. Neun lokale Arbeitsgruppen (LAG) im europäischen Programm Leader, aus dem ARmob gefördert wird, sind an der Umsetzung beteiligt. ?Die Auswahl der Objekte, die in die App aufgenommen werden, erfolgt nach fachlichen und touristischen Erwägungen?, informierte Professor Torsten Mattern, der das Projekt gemeinsam mit Rosemarie Cordie wissenschaftlich leitet. Sascha David Schmitz ist für das Modelling, Angelika Kronenberg für die Programmierung und Ralph Arens für Prozessentwicklung und -steuerung zuständig. Für Universitätspräsident Michael Jäckel liegt ein besonderer Reiz des Projektes darin, dass es über die ganz spezielle romantische Faszination von Ruinen eine Vernunfttechnologie legt, die einen Eindruck des vollständigen Bauwerks verschafft. Er ist davon überzeugt, dass solche Projekte in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. red   Der Beitrag Antike Bauwerke entstehen auf dem Bildschirm neu erschien zuerst auf Die Woch.

Jazz: Lyambiko Tuchfabrik

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Seit 2001 leiht Lyambiko ihren Namen dem erfolgreichen Quartett. Damit gehört sie mit ihrer Band seit über 15 Jahren zum Besten und Erfolgreichsten in Sachen Jazz aus Deutschland. Am Mittwoch, 25. Oktober, 20 Uhr, ist Lyambiko mit ihren ?Love Letters? im großen Saal der Tuchfabrik Trier zu hören. Karten: 29,85 Euro. Foto: Uwe Arens Der Beitrag Jazz: Lyambiko Tuchfabrik erschien zuerst auf Die Woch.
Spendenaktion: Kreidlerfreunde starten Richtung Spanien

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Clip: Harald Jansen, volksfreund.de
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Der VfB Stuttgart zittert sich gegen Cottbus ins Elfmeterschießen und verhindert nur knapp ein Erstrunden-Aus im DFB-Pokal. Den Gastgebern verhilft auch der «Geist von 1997» nicht zur erhofften Sensation.
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Wieder Magdeburg, wieder Christian Beck: Der FC Augsburg ist zum zweiten Mal nach 2014 in der ersten Runde des DFB-Pokals am nordostdeutschen Drittligisten 1. FC Magdeburg gescheitert.
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Mit reichlich Mühe und einem überragenden Torhüter Daniel Mesenhöler hat der 1. FC Union Berlin im DFB-Pokal die 2. Runde erreicht und damit 318 500 Euro mehr auf dem Konto.
Außenseiter FC Schweinfurt wirft SV Sandhausen aus DFB-Pokal

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Der FC Schweinfurt 05 hat für eine Überraschung im DFB-Pokal gesorgt und den SV Sandhausen aus dem Wettbewerb geworfen. Der Fußball-Viertligist bezwang in der ersten Runde nach einer couragierten Vorstellung den Zweitligasechsten mit 2:1 (0:1).
Rock, HipHop, Elektro: „Nie mehr ein August ohne e-Lake“

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Mieses Wetter, großartige Stimmung, kontrastreicher Musikmix: Beim e-Lake-Festival am Echternacher See sind am Wochenende Rock und HipHop auf Elektrosounds getroffen. Von Mandy Radics Musikalisch ist das e-Lake definitiv ein Festival der Kontraste - und das Konzept funktioniert. Für jeden Musikgeschmack wird hier ein Plätzchen geschaffen. Das zieht an jedem der drei Tage ein unterschiedliches Publikum an. Am Samstag ist das "e" im Namen des Festivals Programm - alle Zeichen stehen auf Elektro. Am Samstag ist das "e" im Namen des Festivals Programm - Alle Zeichen stehen auf Elektro. Die Bühne gehört den Einzelkämpfern an ihren Mischpults, wo zahlreihe Knöpfe gedreht und gedrückt werden. DJs wie David Gravell, Mark Sixma und Saander van Doorn stehen hinter ihren DJ-Pults wie Götter vor ihrem Volk. Das huldigt seinen DJs, vor allem jedoch den krachenden Elektro-Beats, deren extremer Bass aus den Boxen direkt in die Körper der Zuschauer fährt und diese vibrieren lässt. Einfach die Augen schließen und sich zum Beat des Elektrosounds bewegen, während selbst das Blut durch die Vibration mitzutanzen scheint. Das Gelände ist in tausend Lichtblitze einer Lasershow in allen Farben getaucht. Auf der Bühne bewegen sich leicht verhüllte Tänzerinnen lasziv im Rhythmus. John Bley ist selbst DJ und lobt die Qualität. Doch mit seinen 30 Jahren ist er ein alter e-Lake-Hase: "Ich war zum ersten Mal hier, als ich acht war. Da hieß das Festival noch Open-Air-Party." Er erinnert sich noch genau, dass er zum Schlafen damals in ein Feuerwehrauto gelegt wurde. "Damals war das ein kleines Dorffest. Heute ist es das Dorf, das ein großes Fest feiert." Von anfänglich 400 Besuchern hat sich das e-Lake zum größten Festival Luxemburgs mit rund 25.000 Zuschauern entwickelt. Alle Infos rund um das e-Lake auf rock-the-region.de Der Start am Freitag ist eine echte Zitterpartie. Denn pünktlich zur Öffnung des Festival-Geländes, das unmittelbar am Echternacher See liegt, setzt der Regen ein. Hüllt alles in Grautöne. Macht ein Sitzen auf den Hügeln, die die Bühnen amphitheaterähnlich umgeben, ungemütlich. Egal, am Jägermeisterstand gibt's orangefarbene Regenponchos. Schirme werden aufgespannt. Und siehe da. Das Gelände füllt sich. Das freut nicht nur die Besucher, sondern auch die Veranstalter, die das Festival zum 22. Mal ehrenamtlich stemmen. Das Markenzeichen von e-Lake: Es kostet keinen Eintritt. Die Zuschauer können also umsonst die Topacts des Abends sehen. Die sind mit Eko Fresh, Don Broco und Royal Republic eine feine Mischung zum Feiern. Nasses Gras, weicher Boden - klar, dass es ein wenig rutschig und schlammig ist. Der geübte Festivalbesucher kennt das, steht nach der Rutschpartie wieder auf und feiert einfach weiter. Immer wieder Regenschauer. Der Stimmung tut das so gar keinen Abbruch. Mireille Gitzinger ist zum zweiten Mal dabei: "Die Musik ist cool, die Leute haben eine super Stimmung. Ein dickes Lob an die Crew, die das ehrenamtlich macht." Für sie ist klar: "Nie mehr ein August ohne e-Lake." Als Eko Fresh auf die Bühne steigt, geht die Post richtig ab. Die Hände bleiben in der Luft. Jeder der mit Kraftworten geladenen Texte wird mitgeschmettert. "Jump, jump, jump!" bringt die Zuschauer zum Springen. Das macht Stimmung, das hält warm. Don Broco geben eine richtig gute Bühnenshow. Gepflegter Rock. Lässig. Ansteckend. Die Stimmung bei den Leuten jeden Alters ist ausgelassen. Kann das noch getoppt werden? Oh ja, das geht. Denn Headliner Royal Republic ist jetzt dran. Die Gentlemen aus Schweden zeigen vom ersten bis zum letzten Ton eine betörende Präsenz und liefern eine Show, der niemand entkommen kann, der auch gar niemand entkommen will. Everybody wants to be an Astronaut, schmettert Frontman Adam Grahn in sein Mikro. Die Zuschauer tun es ihm nach. Zwischendurch flirtet der smarte Sänger mit Schnauzbart und nach hinten gegeelter Mähne mit ein paar Damen aus dem Publikum. Abwechslungsreich sind die Jungs mit den Retro-Lichtblitzen im Bühnenbild. Addicted ist ein Stück gemixt mit Country-Elementen. Großartig. Vor der Bühne hat sich der Boden mittlerweile in einen schlammigen Untergrund verwandelt. Den wilden Festivalbesuchern gefällt's. Vor der Bühne fallen die Pogotänzer auch mal in den Schlamm. Das gehört zum gepflegten Pogen und Moshen (gegeneinander springen und Mähne schütteln) eben dazu. Die anderen helfen den Gefallenen auf, und weiter geht's mit dem wilden Im-Kreis-Tanzen, bis die königliche Republik tatsächlich das Ende verkündet.
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