Bitburg | 18. Mai 2017 | Autor: Adrian Froschauer

Dieses Angebote wollen TV-Leser in der Bitburger Innenstadt!

Der TV hat seine Leser aufgefordert, Wünsche für die Leerstände in der Innenstadt zu nennen. Vor allem zwei Themen scheinen den Bitburgern wichtig.
Modegeschäfte, Fast-Food-Ketten, größere Verkaufsflächen: Was wünschen sich die Bitburger für die Leerstände in der Innenstadt?
Der TV hat in der vergangenen Woche mit einem Artikel eine Diskussion im sozialen Netzwerk Facebook angestoßen. Dort fragten wir: "Was würdet ihr euch für Bitburg wünschen?"
Die Bitburger wollen mehr Möglichkeiten, um Kleidung zu shoppen. Viele wünschen sich eine günstige Alternative zum Modehaus Messerich. "Schön wären ein paar kleinere Boutiquen, aber das ist Wunschdenken", findet Judith Urmes. "Ich denke, da bekommt (außer Messerich) kein Kleidungsgeschäft mehr einen Fuß auf den Boden." Auf viel Zustimmung stieß der Kommentar von Sarah Berger: "Ich wäre für C&A, H&M, New Yorker, Hunke-möller. Ich kenne viele, die sich das für Bitburg wünschen damit man nicht immer nach Trier, Saarbrücken oder Köln rennen muss." Vivian Palms sieht eine Zielgruppe zu schlecht bedient: "Das Angebot ist zu unattraktiv für junge Menschen. (…) Es gibt beispielsweise für mich kein wirklich interessantes Schuhgeschäft in der Innenstadt. Die Auswahl für ‚junge‘ Mode ist zu gering. Ich denke, dass kleine Filialen von bekannten Marken/Bekleidungsketten mehr Kunden anlocken würden."
Andere wünschen sich mehr Auswahl, wenn sie essen gehen. Sabine Koch wäre etwa für "Nordsee, Starbucks und aus meiner Heimat das Restaurant Schweinske." Sie findet: "Es fehlt ein gutes Restaurant, wo man lecker essen gehen kann, in netter Atmosphäre mit viel Abwechslung."
Dem hält Pat Schäf entgegen: "Aber dann Fastfood wie Nordsee und Starbucks? Wie wäre es mal mit einem innovativen Burgerladen mit regionalen Zutaten? Und zusätzlich eine schöne Craftbeer-Auswahl. Fastfood haben wir schon genug in Bitburg."
Doch die Nordsee-Idee gefällt Viktoria Evens. Denn sie wünscht sich "Hauptsache mal was mit Fisch". Jessica Egen vermisst "eine richtig gute Bäckerei, die noch selber backt".
Und wie kann man konkret gegen die vielen Leerstände in Bitburg vorgehen? Auch da haben unsere Leser Ideen: "Ich nehme mal an, dass mancher Ladenbesitzer froh wäre, weniger Pacht zahlen zu müssen", schreibt Norbert Batz. "Dann wäre der Leerstand wohl auch nicht da!" Heike Christian sieht die Usrache an anderer Stelle: "Das Problem sind die hohen Mieten, und ich denke, vielen Marken sind die Verkaufsflächen zu gering. Bitburg ist nicht Trier, wo auch bei schlechtem Wetter was läuft."
Ralph Schaack ist da eher skeptisch: "Leerstände beseitigen durch die Schaffung von mehr Verkaufsfläche - der Plan klappt kaum", schreibt er und verweist auf den Spittel.
Nicht ganz ernst meinen dürfte hingegen Daniele Cieri seinen Vorschlag: "Auf jeden Fall noch einen Bäcker oder Frisör, davon haben wir viel zu wenige."