Bitburg | 20. März 2017 | Autor: Dagmar Schommer

Nicht unumstritten: Die neue Auto-Ausstellung auf dem Bitburger Beda-Markt (Fotos)

Die Organisatoren stehen hinter dem Konzept der Auto-Schau zum Beda-Markt. Aber es gibt auch Kritik.
Alle Fotostrecken auf einen Blick: Fünf Autohändler haben die Auto-Schau zum Beda-Markt, nachdem zwei Händler abgesprungen waren, mit einem neuen Konzept gerettet. Es gab weniger Autos, dafür erstmals Streetfood-Trucks. Das große Zelt wurde durch zwei kleinere Zelte und Pavillons ringsum sowie einen Formel.1-Truck für Kaffee und Kuchen ersetzt.

Vor allem das Streetfood-Festival hat am Sonntag viele Leute auf den Platz gezogen - und zwar ein neues, jüngeres Publikum. Die Autohändler sind alle mit dem Zuspruch vollauf zufrieden. Das gilt, wie Mitorganisator Markus Angel sagt, auch für die Foodtruck-Leute: "Da hat es nach dem Regen am Samstag der Sonntag rausgerissen. Lediglich der Eiswagen hatte witterungsbedingt nicht den erhofften Zulauf."

Unter den Besuchern gehen die Meinungen von "endlich mal was Neues" bis hin zu "alles viel zu eng in den Zelten" auseinander, wie TV-Umfragen zeigen. Insgesamt, so der Eindruck, überwiegen aber bisher die positiven Kommentare.

Das sieht Ingolf Bermes, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, die die Automobilausstellung seit dem allerersten Beda-Markt 1980 unterstützt, anders: "Das neue Konzept überzeugt mich nicht. Der Beda-Markt hat seinen ursprünglichen Charakter verloren. Mein Appell an die Bitburger Autowelt: Es gilt, die Erfahrungen des Beda-Marktes 2017 aufzuarbeiten und sich positiv und zukunftsorientiert zu positionieren. Wir als Sparkasse begleiten dies wie bisher selbstverständlich und gerne. Der Beda-Markt muss die größte Leistungsschau der Region bleiben. Dafür müssen wir alle alles tun."

Am Konzept arbeiten wollen auch die Händler - aber ohne Rückkehr zum großen Zelt. "Das ist ein neuer Ansatz, der funktioniert", sagt Ralph Flegel. Auch Edgar Bujara findet das Konzept richtig: "Aber natürlich gibt es auch Punkte, die wir verbessern wollen." Es soll mehr Licht in die Zelte, die man auch miteinander verbinden möchte. Ein Pavillon mit Tischen und Stühlen könnte das Streetfood-Festival ergänzen und vieles mehr.