Gerolstein | 12. Juli 2017

Die Schönheit der Vulkaneifel in der Kunst

Vernissage der Ausstellung beginnt heute um 19 Uhr im Naturkundemuseum in Gerolstein.
Gerolstein (red) Der Gesteinsabbau in der Vulkaneifel ist ein großes Thema - mit der Wanderaustellung "Kunst trifft Vulkan" im Naturkundemuseum Gerolstein wird sie dort von Donnerstag, 13. Juli, bis zum 18. August, zu sehen sein. Zur Vernissage um 19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen. An dem Ausstellungsprojekt, organisiert von der IG Eifelvulkane in Kooperation mit dem Landkreis Vulkaneifel und dem Naturkundemuseum Gerolstein, nehmen viele Künstler aus der Region teil. Dabei geht es nicht nur um den Abbau der Vulkanberge, um die Wunden und Narben in der Landschaft, sondern auch um die Kraft und die Schönheit der einzigartigen Landschaft, sei es gegenständlich oder abstrakt, von den vulkanischen Anfängen, den mikrokosmischen Strukturen, dem Spiel der Farben.
Die vielfältigen Arbeiten in verschiedensten Techniken und Darstellungsweisen veranschaulichen die ganze Farben- und Gestaltungsfülle der Vulkaneifel - der Steine im Steinbruch sowie der unverletzten Natur, aufmerksam machend auf und mahnend gegen den totalen Gesteinsabbau.
Zum anderen zeigt das Naturkundemuseum spektakuläre Original-Exponate aus eben diesen Steinbrüchen, erinnernd an die Fülle der geologischen Erkenntnisse daraus - denn ohne Aufschlüsse keine Erkenntnisse, doch bei zu vielen Steinbrüchen bleibt von der Landschaft und den Vulkanen nichts mehr übrig, die Einzigartigkeit der Landschaft strebt dann gegen Null, die Gäste bleiben aus, die Menschen wandern weiter ab. So stellt sich dem Betrachter vor Ort hoffentlich die Frage: Wieviel Gesteinsabbau verträgt die Vulkaneifel? Und zu feiern gibt es auch etwas, nämlich das 30-jährige Bestehen des Naturkundemuseums und das 200-jährige Bestehen des Vulkaneifelkreises, alles im würdigen Rahmen von 400 Millionen Jahren Erdgeschichte vor Ort.