Wallersheim | 16. Juli 2017 | Autor: Fritz-Peter Linden

Ergänzter Vorstand, neue Initiativen, noch mehr Angebote in Wallersheim

Der Verein "Lebendiges Wallersheim" geht mit Schwung ins zweite Halbjahr und arbeitet schon am Programm für den kommenden Herbst.
Der Verein "Lebendiges Wallersheim”, der in der Gemeinde in den vergangenen Jahren zahlreiche Angebote zur gegenseitigen Hilfe entwickelt hat (der TV berichtete), hat für die ausgeschiedene Beisitzerin Alexandra Wolff-Hoffmann gleich zwei Nachfolger gewählt: Rita Thelen und Hans Feldermann hatten sich bereit erklärt, erhielten aber die gleiche Stimmenzahl. Die Versammlung beschloss kurzerhand, die Satzung zu ändern, damit ein weiterer Beisitzer dem Vorstand angehören kann, und trug damit dem Votum der Versammlung Rechnung.

Auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung stand zudem die Gestaltung des Programms für die zweite Jahreshälfte, das in Kürze veröffentlicht wird.

Ortsbürgermeister Josef Hoffmann zeigt sich hocherfreut darüber, "dass der Verein nun schon drei Jahre unermüdlich tätig ist. Der Fahrdienst wurde weiter ausgebaut. Montags werden unsere älteren Mitbürger nicht nur zu den Einkäufen und Arzt- beziehungsweise Apothekenbesuchen gefahren, sondern auch noch dort, wo es nötig ist, begleitet."

Die Standardprogramme des Vereins - Frühlingsfest, Herbst- oder Adventfest, die Waldbegehung sowie Kochkurse für Männer, Lehrgänge für Fußpflege, Bioresonanz und etliche andere, sagt Hoffmann, "sind fester Bestandteil des Vereins geworden. Die zu Beginn ins Leben gerufene Werkstatt und das Nähstübchen arbeiten nach Bedarf und sind immer wieder gerne gefragt und auch für die Gemeinde Wallersheim im Bereich der Verschönerung tätig." Die Zahl der Vereinsmitglieder bleibt beeindruckend: "Sie hat die 200 bereits überschritten", sagt Hoffmann.

Neu in diesem zweiten Halbjahr ist die Aktivität mit jungen Familien, ins Leben gerufen von einer Elterninitiative für Kleinst- und Kleinkinder. Ein Arbeitskreis für Kauf und Installierung von Spielgeräten für Klein- und Kleinstkinder auf dem Dorfplatz, der im Rahmen des Zukunfts-Checks gebildet wurde, steht dem Verein jetzt ebenfalls zur Seite.
In seiner vorigen Sitzung hat der Vorstand des Vereins außerdem beschlossen, der Elterninitiative materiell und auch finanziell unter die Arme zu greifen, und zwar einerseits durch die vom Verein geführte Arbeitsgruppe "Werkstatt", in der "vier unserer Rentner die Kinder und Jugendlichen anleiten" - und finanziell aufgrund einer großzügigen Spende von Stifter Udo van Meeteren.

Das alles, sagt ein zufriedener Ortsbürgermeister Josef Hoffmann, "unterstreicht das, was der Verein auf seinem Logo verinnerlicht hat: ,Für Jung und Alt, ein Austausch zwischen den Generationen’".