Neuwied (dpa/lrs) | 17. Juli 2017

Fahrer verbrennt in Auto: Schwerer Unfall in Neuwied

Eine Polizeistreife entdeckt ein brennendes Unfallauto. Dessen Fahrer kommt in den Flammen um, sein Mitfahrer kann sich schwer verletzt retten. Der Unfall gibt Rätsel auf.

Bei einem Unfall in Neuwied ist ein 37 Jahre alter Mann in seinem Auto verbrannt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte eine Polizeistreife in der Nacht zum Montag zufällig das lichterloh brennende Fahrzeug, das kurz hintereinander gegen zwei geparkte Lastwagenanhänger geprallt war und in Flammen aufging. Ein 17 Jahre alter Mitfahrer, der Neffe des Toten, konnte sich selbst aus dem brennenden Auto befreien und kam schwer verletzt in eine Klinik.

Während der Löscharbeiten bemerkten Feuerwehrmänner auf dem Fahrersitz die Leiche des Mannes, der aus Neuwied stammt. Anhaltspunkte für ein Verbrechen gab es zunächst nicht, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Koblenz sagte. Die Leiche soll obduziert werden, wann, stand zunächst nicht fest.

Eine Polizeisprecherin sagte, es gebe noch zahlreiche offene Fragen, beispielsweise, ob weitere Personen an dem Unfall beteiligt waren. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an, die Polizei hofft auf Zeugen. Es wurde ein Gutachter zur Klärung des genauen Herganges hinzugezogen. Der Sachschaden wird auf etwa 17 000 Euro geschätzt.