Mertesdorf | 14. Juni 2016

Für Umwelt und Natur: Klimaschutzpreise verliehen

Der Dreck-Weg-Tag, die Untersuchung des Wassers der Saar, die Modernisierung einer Lichterkette - dies sind drei der vierzehn Projekte, die in Mertesdorf mit dem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden sind.
Mertesdorf. Vierzehn Preisträger aus dem Landkreis Trier-Saarburg sind mit dem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden.

5000 Euro Preisgelder


Mit dem Preis zeichnet der Landkreis gemeinsam mit dem Energiekonzern RWE Engagement zur Förderung von Umwelt und Natur aus. Landrat Günther Schartz und Michael Arens, Leiter der Region Trier von RWE Deutschland, überreichten im Hotel, Restaurant und Weingut Karlsmühle in Mertesdorf die Urkunden und Preisgelder in Höhe von insgesamt 5000 Euro. Sie würdigten gemeinsam das Engagement der Preisträger. Die Preisgelder kommen der Weiterführung der Projekte zugute.
"Der Klimaschutz fängt bei jedem Einzelnen an", sagte Schartz und ergänzte: "Nur mit vereinten Kräften können wir unsere kommunalen Klimaschutzziele erreichen". Michael Arens fügte hinzu: "Bei der Bewertung war uns wichtig, dass nicht nur finanziell aufwendige Projekte im Vordergrund stehen. Die eingereichten Vorschläge haben gezeigt, dass die Bürger des Landkreises Trier-Saarburg offen für den Klimaschutz sind und bereit sind, mit gezielten Maßnahmen die Anliegen nach vorne zu bringen."

Zum vierten Mal


Die Palette der prämierten Projekte reicht von Dreck-Weg-Tagen in verschiedenen Ortsgemeinden über die Erschließung eines Wanderpfades bis hin zur Wasseranalyse an der Kanzemer Staustufe. Der RWE-Klimaschutzpreis wurde bereits zum vierten Mal verliehen. red
Extra
Ausgezeichnet wurden: die Gemeindliche Seniorenarbeitsgruppe aus Kasel (Erstellung einer Toilette auf dem Friedhof in Kasel); die AG "Mach mit!" aus Neuhütten (Erschließung des Hengstbachtals durch Anlage eines Pfades); die Eheleute Kurt und Linda Kirchen aus Lampaden (energetische Sanierung des Anwesens); die Feuerwehr Vierherrenborn (Umbau der Kläranlage); die Jungforschergruppe des Gymnasium Konz (Untersuchung des Konzer Bachs und des Wassers an der Kanzemer Staustufe); die Gemeinschaft der Oberbilliger Ortsvereine (Dreck-Weg-Tag in Oberbillig); das Rote Kreuz Onsdorf (Wärmedämmung im Bürgerhaus Onsdorf); die Kita Rasselbande aus Gutweiler (Zusammenbringung von Kind und Natur); der Verein Närrisches Saarschiff aus Irsch (Beleuchtung in der Mehrzweckhalle); die Freiwillige Feuerwehr Ensch (Entsorgung von illegal abgeladenen Weinbergpfählen); die Kirmesgemeinschaft Nittel (Lichterkette vom Bahnhof bis zur Einmündung Weinstraße); die Feuerwehr Longen und die Jugendfeuerwehr Tawern (jeweils Dreck-Weg-Tag) und Michael Schneider (Verbrennung von selbst gefälltem und verarbeitetem Holz). red