Trier | 07. April 2017 | Autor: Heribert Waschbüsch

Schwierige Verhandlungen um Sozialpläne bei der Trierer Kirsch GmbH

Vor wenigen Wochen hat die baden-württembergische Prettl-Gruppe die Schließung ihrer Tochterfirma, der Kirsch GmbH, in Trier verkündet. Die angelaufenen Sozialplanverhandlungen scheinen schwierig zu verlaufen.
Die IG Metall macht nun mit eine Protestaktion Druck auf den Arbeitgeber. 90 Mitarbeiter verlieren in Trier durch die Schließung ihre Jobs. Viele Beschäftigte waren über Jahrzehnte bei der Trierer Ideenschmiede beschäftigt, die sich mit ihren Generatoren einen hervorragenden Ruf in der Industrie erworben hatte.

Das Unternehmen wurde bereits 1945 gegründet und stellte unter anderem Stromerzeugungsaggregate für Feuerwehren und Katastrophenschutz-Organisationen oder das Militär her. 2008 wurde das Unternehmen dann von der Prettl-Gruppe übernommen.