Manderscheid | 20. April 2017

Rettungskräfte arbeiten bei Übung Hand in Hand

Manderscheid (red) Drachenflieger in Baum abgestürzt, mehr als 50 Einsatzkräfte rückten aus. Dies war das angenommene Szenario einer gemeinsamen Übung des DRK und der Feuerwehr im Kreis.
Zum wiederholten Mal in diesem Jahr trafen sich die Helfer der DRK-Ortsvereine im Landkreis Bernkastel-Wittlich und zwölf Feuerwehrleute der Wehren Manderscheid, Sehlem und Eckfeld zu einer Übung.
Die Aufgaben der Schnelleinsatzgruppe (SEG) im Landkreis sind sehr vielfältig. Von der medizinischen Versorgung von Verletzten, über die Betreuung Betroffener und ihren Angehörigen bis hin zum Aufbau interner Infrastrukturen. Denn das DRK stellt für den Katastrophenschutz im Landkreis einen Teil der Fachgruppen Sanitätsdienst und Betreuung.
Der Morgen des Übungstages begann für die 44 Teilnehmer aus sieben DRK-Ortsvereinen und drei Feuerwehren mit einem Frühstück beim Ortsverein Manderscheid. Im Anschluss eröffnete Michael Basten, einer der anwesenden Zugführer, den Ausbildungstag. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zur Burg Manderscheid. Es wurden insgesamt drei Stationen aufgebaut, die einmal die Steilhangrettung, die Rettung eines abgestürzten Gleitschirmfliegers und die grundlegende Knotenkunde der hierzu benötigten Knoten sowie das sichere Vorgehen im Steilhang aufzeigen. Nach einer gemeinsamen Mittagspause wurden mit den DRK-Ortsvereinen weitere Stationsausbildungen geübt. Hierbei galt es, den Aufbau eines Zeltes, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Umgang mit medizinischem Equipment zu trainieren.
Zugführer Michael Basten sowie der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Eric Schlöder bedankten sich für die rege Teilnahme und sprachen von einer gelungenen Übung.